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Wir müssen in Deutschland in Zukunft häufiger mit extremen Wetterereignisse rechnen. Klimaforscher sind sich sicher, dass das Wetter in Zukunft weltweit extremer werden wird.

Im Hinblick auf den Klimawandel müssen immer viele Jahre betrachtet werden. In den Wetterdaten des Deutschen Wetterdienstes lässt sich ablesen, dass die Starkniederschläge ganz allmählich heftiger werden. Kurzfristige Wetterschwankungen gibt es immer, und sie sind völlig natürlich. Dennoch geht man davon aus, dass über die Hälfte der Erwärmung seit 1900 menschgemacht sind. Einzelereignisse wie die jetzt aufgetretenen Tornados könnten allerdings nicht zweifelsfrei dem Klimawandel zugeordnet werden. 20 bis 60 Tornados dokumentiert der Deutsche Wetterdienst jährlich in Deutschland. Zum Vergleich: Durch die USA ziehen jedes Jahr Hunderte dieser Stürme.

Für die regionalen Folgen des Klimawandels von besonderer Bedeutung sind mögliche Veränderungen von Extremereignissen wie Hitzeperioden, Starkniederschläge, Hochwasserereignisse, Stürme, Wirbelstürme, Tornados und Sturmfluten. Sie können zu Naturkatastrophen mit erheblichen Schäden und dem Verlust von Menschenleben führen.

Die Klimatologen erwarten, dass sommerliche Starkregen häufiger werden. Außerdem treffen Niederschläge zunehmend auf versiegelten Boden, auf Stein und Asphalt. Das Wasser rauscht dann mit großer Geschwindigkeit weiter. Im vergangenen Jahr fegten mehrere Tornados über und durch Deutschland.

Todesfälle, Verletzte und ein hoher Millionenschaden waren die Folge. Die Tornado-Zahl in Deutschland wird in Zukunft steigen.

Ereignisse zu Naturkatastrophen in Deutschland:

18. Januar 2018  Sturm Friederike
Das Sturmtief Friederike zog als schwerer Sturm mit Orkanböen am 18. Januar 2018 von Westen durch Irland, das Vereinigte Königreich, die Niederlande, Belgien und Deutschland bis nach Polen. Zehn Menschen starben, der versicherte Schaden betrug eine Milliarde Euro.

28. / 29.10.2017  Orkan HERWART tobt über Deutschland – Mit Windgeschwindigkeiten weit über 100 km/h fegte Orkan HERWART über Norddeutschland hinweg.
Dabei stellte sich in der Nordosthälfte Deutschlands schwerer Sturm ein, der verbreitet schwere Sturmböen bis orkanartige Böen brachte.
Heftig traf HERWART auch das Norddeutsche Tiefland fernab von Küsten und Bergen. Zeitversetzt zunächst in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen, später dann in Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt und Sachsen. Verbreitet gab es dabei Böen der Windstärke 9 bis 10, doch häufiger auch orkanartige Böen der Windstärke 11 bis vereinzelt 12.
Selbst im Berliner und Hamburger Raum wurden Orkanböen der Stärke 12 gemessen.
Mindestens neun Menschen wurden durch die Auswirkungen des Sturms getötet.

4.-6.Oktober 2017  Sturmtief Xavier – Das Sturmtief Xavier war ein schwerer Sturm mit Orkanböen über dem nördlichen und östlichen Mitteleuropa. Schwere Schäden wurden verursacht. Allein in Hamburg rückte die Feuerwehr in zwei Stunden zu mehr als 700 sturmbedingten Einsätzen aus. In Berlin, Hamburg, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern kamen durch das Sturmtief sieben Menschen ums Leben.

07. Juni 2016  Tornado in Hamburg
Umgestürzte Bäume, abgedeckte Dächer und vollgelaufene Keller. Schweres Unwetter mit einer Windhose im Hamburger Nordosten. In den Stadtteilen Farmsen und Bramfeld waren die Schäden besonders groß. Häuser, Gärten, Straßen, Bäume, Autos wurden zerstört. Bis nach Mitternacht war die Feuerwehr zu 254 Einsätzen ausgerückt. Verletzt wurde niemand.

01. Juni 2016  Starkregen und Hochwasser in Niederbayern
Insgesamt starben bei dem Hochwasser sieben Menschen.  Die Schäden durch das Hochwasser sind immens. Allein im besonders betroffenen Landkreis Rottal-Inn liegt der Sachschaden im dreistelligen Millionenbereich. Die vom Hochwasser betroffene Fläche habe die doppelte Größe des Chiemsees. Nach den schweren Niederschlägen mit dem extrem schnellen Ansteigen der Pegel rissen die Wassermassen zahlreiche Gegenstände, Autos, LKW mit sich und zerstörten Vorgärten, Häuser und ganze Ladenpassagen. In Simbach (Lkr. Rottal-Inn) wälzte sich eine reißende, schlammig-braune Flutwelle durch den Ort. Autos, Bäume, Möbel – alles wurde mitgerissen.

13. Mai 2015  Augsburg – Tornado hinterlässt Verwüstung
Ein schweres Unwetter ist über Nordschwaben hinweggefegt. Dabei bildete sich ein schwerer Tornado. Dächer wurden abgedeckt, acht Menschen verletzt.

05. Mai 2015  Unwetter mit Tornado in Bützow
Ein Tornado ist durch Bützow gefegt und verwüstet die Kleinstadt in Mecklenburg-Vorpommern. Nicht nur das Kirchendach wurde abgedeckt, das Rathaus und hunderte weitere Gebäude wurden schwer beschädigt, Autos zerstört. Die Behörden lösten Katastrophenalarm aus.
Mehr als 30 Verletzte und ein hoher Millionenschaden. Das war die Bilanz der beiden Tornados, die im Mai 2015 durch die Region Augsburg und die Kleinstadt Bützow in Mecklenburg-Vorpommern fegten.

28. Februar 2010  „Xynthia“
Tobte über den Süden Deutschlands hinweg. Bilanz: Sieben Tote, 750 Millionen Euro Schaden.

28. Mai 2008  „Hilal“
Sommerunwetter mit mehreren Hagelstürmen wüteten über Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Nordrhein-Westfalen. Gesamtschäden: 1,1 Milliarden Euro

18.-19. Januar 2007  „Kyrill“
Der Wintersturm traf ganz Deutschland. Er verursachte Schäden in Höhe von 4,2 Milliarden Euro. 13 Menschen kamen ums Leben.

26.-28. Oktober 2002  „Jeanett“
Dieser heftige Sturm legte Teile von Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz, Hamburg, Schleswig-Holstein und Brandenburg lahm.

11 Menschen kamen ums Leben, die Schäden summierten sich auf 1,7 Milliarden Euro.

11.-20. August 2002  „Jahrhundertflut“
In weiten Teilen Deutschlands herrschte Hochwasser. Regionen in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin, Bayern und Schleswig-Holstein waren betroffen. 21 Menschen starben, die Gesamtschäden beliefen sich auf 11,6 Milliarden Euro. Eine Naturkatastrophe in Deutschland.

26. Dezember 1999  „Lothar“
Ein Wintersturm betraf Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern. Er verursachte Schäden in Höhe von 1,6 Milliarden Euro und tötete 15 Menschen.

03. Dezember 1999  „Anatol“
Verursachte in Dänemark und Norddeutschland erhebliche Schäden. In Dänemark gilt er seitdem als schlimmster Orkan des 20. Jahrhunderts. Auf Sylt brach nach einer Bö von 180 km/h der Strom zusammen. Auf Föhr wurden hunderte Bäume umgeweht.

Auf der Nordsee führten die starken Winde zu einer schweren Sturmflut. Die dänische Insel Rømø wurde überflutet. Bei Ribe in der Syddanmark blieb die Flutspitze mit 5,33 Meter nur gut 20 cm unter der Flut 1634 (Burchardiflut, um 5,5 m), und ist damit – zusammen mit der gleich hohen Novemberflut 1825 – das zweithöchste je gemessene Hochwasserereignis (Sturmflutsäule in Ribe).
In Hamburg wurde mit 3,90 Meter über dem Mittleren Hochwasser der vierthöchste Pegelstand seit der Aufzeichnung registriert.

28. Februar 1990  „Wiebke“
Sturm über Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen, Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg verursachte Schäden in Höhe von 1,04 Milliarden Euro. 24 Menschen starben.

25.-27. Februar 1990  „Vivian“
Orkan wütete über Norddeutschland, 15 Menschen kamen ums Leben. Es entstand ein Schaden von einer Milliarde Euro. Insgesamt suchte der Orkan große Teile Europas heim und kostete 64 Menschen das Leben.

25.-26. Januar 1990  „Daria“
In Deutschland kostete dieser Orkan ebenfalls eine Milliarde Euro und acht Menschen starben.

Insgesamt verursachte der Orkan vorallem in Nord- und Mitteleuropa Schäden in Höhe von 10 Milliarden Euro und 94 Menschen starben.

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